Sie befinden sich hier

Inhalt

Das Zentrum für zerebrale Bypasschirurgie am Universitätsklinikum Heidelberg, Campus Mannheim, sichert die Durchblutung des Gehirns, wenn eine Hirnarterie ersetzt oder die Hirndurchblutung dauerhaft verbessert werden muss – mit einem interdisziplinären Team und einem der volumenstärksten Standorte in Europa.

"Ein Bypass im Gehirn ist keine Routineoperation –
aber in erfahrenen Händen eine sichere und wichtige Behandlungsoption."

Liebe Patientinnen und Patienten,

liebe Angehörige,

 

wenn Sie diese Seite besuchen, hat man Ihnen vermutlich gesagt, dass ein Bypass am Gehirn notwendig oder zumindest möglich ist – ein Begriff, den die meisten Menschen nur vom Herzen kennen und der am Kopf zunächst beängstigend klingt.

Der EC-IC-Bypass hat eine besondere Geschichte: Vor rund vierzig Jahren wurde er nach großen Studien fast überall aufgegeben, weil er im Durchschnitt nicht half. Erst neuere, sorgfältiger geplante Studien haben gezeigt: Bei genau ausgewählten Patientinnen und Patienten und in erfahrenen Zentren ist der Bypass eine sichere und wirksame Behandlung. Diese Lehre nehmen wir ernst – deshalb steht bei uns nicht die Operation am Anfang, sondern die gemeinsame, interdisziplinäre Prüfung, ob sie in Ihrem Fall wirklich die richtige ist.

Mit rund 40 Bypassoperationen pro Jahr gehören wir zu den volumenstärksten Zentren Europas. Diese Erfahrung nutzen wir nicht, um möglichst oft zu operieren, sondern um bei jedem einzelnen Patienten die sicherste aber auch effektivste Behandlung interdisziplinär zu beurteilen – unabhängig davon, ob am Ende eine Operation steht oder nicht.

Wir freuen uns, wenn wir Ihnen weiterhelfen können.

 

Prof. Dr. Nima Etminan & Prof. Dr. Angelika Alonso

Was uns auszeichnet

​​Der EC-IC-Bypass zählt zu den technisch anspruchsvollsten Verfahren der modernen Neurochirurgie – und zu den am kontroversesten diskutierten Eingriffen. Nach dem negativen Ergebnis früherer Studien wurde er an den meisten Standorten in Deutschland aufgegeben. Heute zeigen neuere Daten, dass klar definierte Patientenkollektive bei strenger Indikationsstellung und hoher operativer Routine an spezialisierten Zentren eindeutig davon profitieren.

Wir stellen deshalb nicht die Frage „Wie führen wir diesen Bypass durch?“ an den Anfang, sondern die Frage „Ist ein Bypass für diesen Menschen tatsächlich die richtige Lösung?“ – auf Basis internationaler Leitlinienarbeit, publizierter Ergebnisqualität und einer der höchsten Fallzahlen im deutschsprachigen Raum.

  • 40 Bypass-Operationen pro Jahr

    Rund 40 kranielle Bypass-Operationen pro Jahr – einer der volumenstärksten Standorte Europas

  • Interdisziplinär

    Streng interdisziplinäre (Neurologie, Neurochirurgie, Neuroradiologie) Beurteilung und Indikationsstellung

  • 250 Bypassprozeduren

    Knapp 250 Bypassprozeduren durch den Hauptoperateur seit 2015

  • Über 95 % Bypassintegrität

    Über 95 % Bypassintegrität in beiden ausgewerteten Ergebniskohorten

  • 24/7-Versorgung

    24/7-Versorgung inkl. spezialisierter neurovaskulärer Intensivmedizin

  • Nationale Referenzfunktion

    Nationale Referenzfunktion neben der Charité Berlin

  • 40 Bypass-Operationen pro Jahr

    Rund 40 kranielle Bypass-Operationen pro Jahr – einer der volumenstärksten Standorte Europas

  • Interdisziplinär

    Streng interdisziplinäre (Neurologie, Neurochirurgie, Neuroradiologie) Beurteilung und Indikationsstellung

  • 250 Bypassprozeduren

    Knapp 250 Bypassprozeduren durch den Hauptoperateur seit 2015

  • Über 95 % Bypassintegrität

    Über 95 % Bypassintegrität in beiden ausgewerteten Ergebniskohorten

  • 24/7-Versorgung

    24/7-Versorgung inkl. spezialisierter neurovaskulärer Intensivmedizin

  • Nationale Referenzfunktion

    Nationale Referenzfunktion neben der Charité Berlin

Kontextspalte