Sie befinden sich hier
Inhalt
- Die Kopfschlagader wird über einen kleinen Hautschnitt schonend freigelegt.
- Darunter wird ein etwa 4–5 cm großes Knochenfenster am Schädel eröffnet.
- An der Gehirnoberfläche wird ein geeigneter Ast der Hirnarterie identifiziert.
- Beide Gefäße – in der Regel nur rund 1 mm groß – werden unter dem Mikroskop mit feinsten Nähten miteinander verbunden.
- Die Durchgängigkeit wird noch während der Operation sorgfältig kontrolliert (Doppler-Ultraschall, fluoreszierende Gefäßdarstellung).
Nachsorge und Verlaufskontrolle
Nach der Operation erfolgt eine frühzeitige Mobilisation. Die Durchgängigkeit des Bypasses wird mit einer postoperativen Duplex- oder Perfusions-MRT-Untersuchung kontrolliert, ergänzt durch eine engmaschige klinische Nachsorge. Weitere Kontrollintervalle werden individuell festgelegt.